Das war der Alpine Tech Innovation Sprint 2021

Zehn Startups, drei Unternehmen der Mobilitätsindustrie und 48 Stunden Zeit, um zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln: Der diesjährige Alpine Tech Innovation Sprint fand vom 17. bis 19. Juni in der Werkstätte Wattens statt.


Tirol als globaler Vorreiter für nachhaltige Lösungen im alpinen Raum

Dieser Vision hat sich der 2019 gegründete Alpine Tech Innovation Hub, angesiedelt im Gründerinnen -und Innovationszentrum Werkstätte Wattens, verschrieben. Der Alpine Tech Innovation Hub, eine Initiative der Lebensraum Tirol Holding, versteht sich als Branchentreffpunkt und Kompetenznetzwerk, das etablierte Firmen aus unterschiedlichsten Industrien mit vielfältigem Technologiebedarf mit Expertinnen und Startups zusammenbringt und wird von der Standortagentur Tirol gemeinsam mit der Werkstätte Wattens vorangetrieben.

Eines der Innovationsformate des Alpine Tech Innovation Hubs ist der ATI Sprint, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal hybrid, das heißt vor Ort in der Werkstätte Wattens und online, mit dem Schwerpunkt „Alpine Mobilität“ über die Bühne ging. Dabei arbeiteten zehn ausgewählte Startups an konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen der heimischen Industrie. Erklärtes Ziel war wie gewohnt, neben der Entwicklung erster Lösungsprotoypen, der Anstoß möglicher längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen.

Nicht nur die warmen Temperaturen sorgten beim diesjährigen Sprint für rauchende Köpfe – vor allem die mitgebrachten Problemstellungen der teilnehmenden Unternehmen SWARCO, SUPERMOBILITY – SUPERTRACKER und MAGENTA TELEKOM verlangten den teilnehmenden Startups aus Österreich, Portugal, Italien, Finnland und Deutschland (EMPATIC UX, Peter Park, Solarbikes, ItConcept, Volvero, ummadum, maptionnaire, Changers, Siwego und Tier) vollen Einsatz, viel Kreativität und Fachwissen ab.

Auf das gemeinsame Kick-Off am ersten Tag folgten 48 Stunden intensives Arbeiten an den Lösungsansätzen, erste wurden Ideen validiert, bevor es ans Prototyping ging. Ein abschließendes Outdoor-Programm stärkte die Teamdynamik und zeigte den internationalen Teilnehmer*innen Tirol von seiner schönsten Seite.

Abschließend wurden die Ergebnisse vor Vertreter*innen der teilnehmenden Unternehmen, die die Herausforderungen eingebracht haben, sowie Alumni des Programms präsentiert. Interessantes Novum 2021 – die Herausforderungen der Unternehmen wurden nicht einzeln von den teilnehmenden Startups bearbeitet, sondern teilweise auch im Teamgefüge, bestehend aus bis zu drei Startups. „Der ATI Sprint 2021 war eine tolle Erfahrung. Wir haben viele spannende Unternehmen und Menschen kennengelernt und unsere Fähigkeiten austesten können. Mein persönliches Highlight war wohl unser Challenge-Team. Wir haben super harmoniert, hatten mega viel Spaß und eine wirklich innovative Lösung erarbeitet!“, so Josef Mayerhofer von EMPATIC UX, einem der teilnehmenden Startups.

Kick-Off für weitere Kooperationen

„Das Ziel des ATI Sprints ist die Anbahnung längerfristiger Kooperationen zwischen Startups und Unternehmen. Synergien wollen genützt und Kompetenzen gebündelt werden“, erklärt Alexander Koll, Leiter der Werkstätte Wattens. Dieses Ziel dürfte mit dem ATI Sprint 2021 bereits jetzt erreicht sein – der Kick-Off zur Klärung von Details einer möglichen längerfristigen Zusammenarbeit zwischen zwei der teilnehmenden Unternehmen und Startups fand direkt im Anschluss an das Programm statt, Folgetermine stehen bereits fest.

Der nächste Sprint wird voraussichtlich im Frühling 2022 stattfinden. Stay tuned!


This post is also available in: English